Standard-Aussenkabel gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die Verlegung erfolgt normalerweise in Leerrohren durch Einziehen oder Einblasen. Häufig werden auch mehrere Kabel gemeinsam in einem Leerrohr verlegt. Deshalb haben Standardkabel auch eine höhere Mantelstärke als z.B Minikabel, da das gesamte Kabel robuster ist gegen mechanische Einflüsse. Der Anteil an Glas­garnen unter dem Mantel bestimmt zusammen mit dem Zentralelement die maximal zulässige Zugkraft. Die Glasgarne werden auch als Nagetierschutz genutzt, da Nagetiere meistens vom Kabel ablassen, wenn sie auf die Glasgarnschicht unter dem Mantel stossen.

  • Universelle Verwendung in Leerrohren bzw. auch direkt in die Erde verlegbar
  • Klassische Verlegung mit Spleissmuffen für Abzweig- oder Verbindungspunkten
  • Orangener Streifen im schwarzen Mantel zur Kennzeichnung als LWL-Kabel
  • Viele weitere Varianten für Spezialanwendungen möglich (flamm-widrig, Armiert, Schichtenmantel, Kupfer-Beilauf, ...)

HDPE (High Density Polyethylen)
Ein muskulär aufgebauter Aussenmantel, sorgt für niedrigste Reibungseigenschaften beim Einziehen bzw. Einblasen des Kabels. Das GFK Zentralelement sorgt für besseres Temperaturverhalten und höhere Zugkraft. Der Mantel besteht aus einem UV beständigen High Density Polyethylen (HDPE).

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